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Spannende Neuwahl bei der Feuerwehr Riegelsberg

Losentscheid bestimmt neuen Löschbezirksführer

Riegelsberg. Bei der Riegelsberger Feuerwehr stand kürzlich die Neuwahl der Löschbezirksführung an. Die Wahl versprach von Beginn an spannend zu werden – und sie hielt dieses Versprechen bis zum Schluss.

Zur Wahl des Löschbezirksführers traten zwei engagierte Kameraden an: Löschmeister Oliver Mayer und Oberlöschmeister Sascha Prentzell. Im ersten Wahlgang gaben die Mitglieder der Wehr 52 gültige Stimmen ab – beide Kandidaten erhielten dabei jeweils 26 Stimmen. Damit war klar: Ein zweiter Wahlgang musste her.

Auch dieser brachte keine Entscheidung. Von 54 abgegebenen, gültigen Stimmen entfielen erneut jeweils die Hälfte auf beide Bewerber. Eine absolute Pattsituation – und somit lag die Entscheidung letztlich in den Händen von Bürgermeister Klaus Häusle, der als Chef der Wehr per Losentscheid den neuen Löschbezirksführer bestimmen musste.

Das Los fiel schließlich auf Oliver Mayer, der nun offiziell die Leitung des Löschbezirks Riegelsberg übernimmt.

Im Anschluss erfolgte die Wahl der beiden Stellvertreter. Hier stellten sich Brandmeister Matthias Martini und Oberlöschmeister Jannik Becker zur Wahl. Beide erhielten die Mehrheit der Versammlung und wurden in ihre neuen Ämter gewählt.

Bürgermeister Häusle überreichte der neu gewählten Löschbezirksführung die Ernennungsurkunden und wünschte dem Führungsteam viel Erfolg, Engagement und stets ein gutes Händchen bei ihren Entscheidungen.

Bildbeschreibung: v.l.n.r. Wehrführer Christian Ruloff, stv. WF Jens Hassel, Oliver Mayer, Matthias Martini, Jannik Becker, Bürgermeister Klaus Häusle

Text und Foto: S. Kausch, Pressesprecher

„Wasserentnahme am offenen Gewässer bei Niedrigwasser!“

So lautete das Thema der gestrigen Übung des Löschbezirk Walpershofen.

Ziel der Übung sollte es sein, eine Wasserversorgung bei Niedrigwasser aus der Köllerbach im Bereich der „Dorfmitte am Bach“ herzustellen. Hierbei wurde auch der neu beschaffte Saugkorb Amphibio der Firma Rosenbauer eingesetzt.

Auf einfache Art und Weise stellt dieser spezielle Saugkorb sicher, dass möglichst sauberes Wasser angesaugt wird, jedoch nicht Verunreinigungen und Fremdkörper, welche häufig die Ursachen für Pumpendefekte sind.

Im Betriebszustand ist dieser Saugkorb in etwa zur Hälfte im Wasser eingetaucht. Auf der Wasseroberfläche schwimmende Verschmutzungen sammeln sich um den Schwimmkörper an. Somit wird weder Schmutz von der Oberfläche, noch Schmutz vom Boden angesaugt. Ein Ansauggitter verhindert den Eintritt von größeren Fremdkörpern, die zu Beschädigungen führen können.

Der Amphibio eignet sich daher laut Herstellerangaben besonders für:

•die Wasserentnahme aus allen, mit bisherigen Lösungen nicht nutzbaren offenen Gewässern,

•starken Flussströmungen oder bei sandigem Untergrund und

•für das Leerpumpen von Kellern ab 2 cm Wassertiefe.

Zügig wurde während der Übung also die Tragkraftspritze des Gerätewagens mit einer Saugleitung aufgebaut. Zeitgleich wurde durch die Mannschaft des Walpershofer Löschfahrzeuges ein Löschangriff mit mehreren Rohren aufgebaut. Dann hieß es – “ Wasser-Marsch!“

Während der gesamten Übung stand zu jeder Zeit trotz Niedrigwasser genügend Löschwasser zur Verfügung und das neue Gerät funktionierte hervorragend. Mit den herkömmlichen Saugkörben wäre bei solch einem Wasserstand an der Köllerbach keine Wasserentnahme in dieser Menge möglich gewesen, mit dem neuen Saugkorb können nun pro Minute bis zu 2700 Liter Löschwasser gefördert werden.

Ein offenes Gewässer (Weiher oder Bach) ist generell gut dazu geeignet die Einsatzkräfte mit Löschwasser zu versorgen. Insbesondere in etwas abgelegenen Gebieten ohne Wasserleitungen oftmals die einzige Möglichkeit eine stabile Wasserversorgung aufzubauen.

Übrigens: Die Tragkraftspritze die während der Übung eingesetzt wurde, kann bis zu 1500 Liter Wasser pro Minute fördern.

Kinderfeuerwehr Riegelsberg / Walpershofen

Alle 14 Tage trifft sich die Kinderfeuerwehr Riegelsberg / Walpershofen am Gerätehaus in Walpershofen.

Für alle Feuerwehr Interessierten Kinder von 6-8 Jahren.

Die nächste Gruppenstunde ist bereits am 07.01.2025.

Sie beginnt um 16:15 Uhr und endet um 17:45 Uhr .

Da treffen sich unsere kleinen „Löschtiger“ und freuen sich natürlich über jedes neue Gesicht 😉.

Kommt gerne vorbei oder bei Fragen könnt ihr jederzeit Schreiben.

Und wer jetzt denkt oh schade, wir kommen aus Heusweiler,Völklingen, Püttlingen; – kein Problem, bis 8 Jahre können die Kinder zu uns und danach in die jeweilige Feuerwehr in ihrem Wohnort 😀.

Einfach mal melden 😉

Euer Betreuer Team der Kinderfeuerwehr

Patricia, Sandra & Nicole

Gerätehaus Walpershofen

Herchenbacher Straße 35

66292 Riegelsberg

Einsatz-Bilanz 2024 der Feuerwehr Riegelsberg

Viel Arbeit gab es im vergangenen Jahr für die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Riegelsberg. Insgesamt wurde die Feuerwehr Riegelsberg im abgelaufenen Jahr 95 mal von der Haupteinsatzzentrale in Saarbrücken alarmiert. Hierbei mussten durch die beiden Löschbezirke Riegelsberg und Walpershofen über 250 Einsatzstellen abgearbeitet werden.

Mehrere Unwetterlagen mit Hochwasser (Pfingsten), drei große Starkregenereignisse und einem Eisregen beschäftigen die beiden Löschbezirke jeweils über mehrere Stunden bzw. Tage.

Beim großen Pfingsthochwasser musste die Feuerwehr Riegelsberg an über 130 Einsatzstellen in beiden Ortsteilen tätig werden. Die Kameradinnen und Kameraden waren hier sogar an drei Tagen so gut wie Rund um die Uhr im Einsatz. Während des Hochwassers konnten durch die Feuerwehr mit Unterstützung des THW, DLRG und DRK insgesamt 44 Personen gerettet bzw. in Sicherheit gebracht werden. Davon 41 Personen mit Booten und Strömungsrettern durch die DLRG.

Aber auch im normalen Feuerwehr Alltag gab es wiederum viel zu tun.

Ein Kellerbrand in einer Senioreneinrichtung endete, trotz erheblichem Sachschaden, glimpflich für die vielen Bewohner. Weniger glimpflich endeten dabei zwei Wohnhausbrände im Mai und November, wo im nachhinein für jeweils eine Person jede Hilfe zu spät kam. Ebenfalls mussten mehrere kleinere Brände wie zum Beispiel Brände von Mülltonnen, Flächen, Schuppen/Gartenhaus oder KFZ Brände gelöscht werden.

27 mal rückte die Feuerwehr auch zur Unterstützung des Rettungsdienstes (z.B. Türöffnung, Personenrettung mit Drehleiter) aus. 5 mal musste die Feuerwehr Riegelsberg in der Gemeinde Heusweiler unterstützen, unter anderem beim Brand eines Autohauses im Januar.

10 mal wurden beide Löschbezirke zu ausgelösten automatischen Brandmeldeanlagen alarmiert. Der Rest der Alarmierungen gliedert sich in Tierrettung, Verkehrsunfälle bzw. Unfälle oder Auslaufen von Mineralölen, Sturmschäden (umgestürzte Bäume) oder ausgelösten Heimrauchmeldern.

Text: Pascal Altmayer und Volker Klein

Foto Collage: Pascal Altmayer

Jahresbilanz 2020 der Freiwilligen Feuerwehr Riegelsberg

79 Einsätze im Jahr 2020, bei denen 13 Menschen gerettet werden konnten.

Die ehrenamtlichen Feuerwehrangehörigen der Freiwilligen Feuerwehr Riegelsberg blicken auf ein außergewöhnliches Jahr zurück. Auch die Feuerwehr wurde durch die Corona-Pandemie gezwungen, in ihrer täglichen Arbeit umzudenken. Zur Sicherstellung der Einsatzbereitschaft musste der Übungs- und Ausbildungsbetrieb zeitweise über Wochen eingestellt werden, beziehungsweise konnte er lediglich in Kleingruppen oder während Onlineschulungen stattfinden. Hiervon betroffen waren auch alle Gruppenstunden und Freizeitaktivitäten der Jugendfeuerwehr und der Kinderfeuerwehr.

Trotz vieler Einschränkungen hatten die Einsatzkräfte im abgelaufenen Jahr trotzdem alle Hände voll zu tun. Die Frauen und Männer der beiden Löschbezirke Riegelsberg und Walpershofen, wurden zu insgesamt 79 Einsätzen alarmiert, bei denen insgesamt 13 Menschen gerettet werden konnten. Besonders Erwähnenswert ist hierbei der schreckliche Wohnungsbrand in der Überhofer Straße im Mai, bei dem zwei von der Feuerwehr gerettete Personen, wenig später im Krankenhaus an ihren schweren Verletzungen verstarben. Zu einem Großbrand kam es im Juli auf einem Feld zwischen Riegelsberg und Walpershofen. Eine Ballenpresse war hier in Brand geraten und das Feuer breitete sich sehr schnell auf große Teile der Ackerfläche aus. Knapp 100 Feuerwehrangehörige aus Riegelsberg, Walpershofen, Heusweiler und Saarbrücken kamen hierbei zum Einsatz. Großes Glück hatte ein Fußgänger bei einem Einsatz in Walpershofen. Der Mann stürzte in einer Nacht im Mai einen 15 Meter tiefen Abhang herunter und musste von der Feuerwehr aus dem Bachlauf der Köllerbach gerettet werden. Der Unfall endete glimpflich für ihn. Mit kleineren Verletzungen und einer leichten Unterkühlung kam er in ein Krankenhaus.

Bei den insgesamt 79 Alarmierungen handelte es sich um 17 Brände, 40 Technische Hilfeleistungen, 2 Einsätze im Zusammenhang mit Tieren, 10 Sonstige Einsätze und 10 Fehlalarme. Dabei wurde der Löschbezirk Riegelsberg 75 mal gefordert und der Löschbezirk Walpershofen 38 mal. Die beiden Lockdowns, Kurzarbeit und Arbeiten im Homeoffice hatten sich dabei etwas positiv auf die Einsatzbereitschaft der Löschbezirke ausgewirkt, da sich zahlreiche Feuerwehrangehörige häufiger zuhause aufhielten als üblich.

Der Freiwilligen Feuerwehr Riegelsberg gehören derzeit 91 Aktive Mitglieder an – 66 Frauen und Männer sind es im Löschbezirk Riegelsberg und 25 im Löschbezirk Walpershofen, 32 Mädchen und Jungen der Jugendfeuerwehr (25 Riegelsberg, 7 Walpershofen), 5 Kinder in der Vorbereitungsgruppe der Kinderfeuerwehr und 33 Mitglieder in der Alters- und Ehrenabteilung.

Für die Erfüllung der Pflichtaufgaben (Vorbeugender Brandschutz, Abwehrender Brandschutz, Technische Hilfeleistung, Umweltschutz und Menschenrettung) stehen der Feuerwehr 10 Einsatzfahrzeuge mit diversen modernen Gerätschaften zur Verfügung. Besonders erfreulich ist hier die Neubeschaffung eines Kommandowagens für die Wehrführung. Das Fahrzeug wurde im Frühjahr 2020 vom „Chef der Wehr“, Bürgermeister Klaus Häusle, an den Wehrführer Volker Klein übergeben.

Oberbrandmeister Karlheinz Schmidt (langjähriger Löschbezirksführer und Gerätewart im Löschbezirk Riegelsberg) wurde zum Hauptbrandmeister befördert und wechselte an seinem 65. Geburtstag Altersbedingt in die Altersabteilung. Zu seinen Ehren wurde ein kleiner Empfang mit einer Ehrenformation organisiert.

Wer bei der Feuerwehr mitmachen möchte, ist jederzeit herzlich willkommen. Kinder von 6-8 Jahren können in der Kinderfeuerwehr mitwirken, Kinder und Jugendliche zwischen 8 und 16 Jahren in der Jugendfeuerwehr und Erwachsene zwischen 16 und 50 Jahren sind bei der Aktiven Feuerwehr willkommen.

Kontakt: Wehrführer Volker Klein
Email: v.klein@ff-riegelsberg.de
Telefon: 0177 2153249
oder über den Messenger unserer Facebook Seite.

Bundesweiter Warntag Bedeutung der Sirenensignale:

Im Hinblick auf den kommenden bundesweiten „Warntag“ am 10. September wollen wir Ihnen die Bedeutung der Sirenensignale in Erinnerung rufen.
Erstmals seit der Wiedervereinigung der Bundesrepublik Deutschland und der ehemaligen DDR findet am 10. September 2020 zwischen 11:00 Uhr und 11:20 Uhr ein bundesweiter Probealarm mit anschließender Entwarnung statt. Hierzu werden alle vorhandenen Warnmöglichkeiten wie Radio, Fernsehen, soziale Medien, die Warn-App „NINA“, digitale Werbetafeln, aber auch die vorhandenen Sirenen genutzt. Geplant ist, dass dieser bundesweite Warntag jährlich, immer am zweiten Donnerstag im September, stattfinden soll.
Der Warntag soll die Wirkung haben, dass die Warnanlässe bekannter gemacht und die damit verbundenen Verhaltensregeln der Bevölkerung näher gebracht werden sollen. Wichtig ist, dass die Bevölkerung unabhängig von ihrem Aufenthaltsort in Deutschland bei entsprechender Gefahr durch gleiche Sirenensignale gewarnt und wieder „entwarnt“ wird und daher die Bedeutung der Sirenensignale kennt. Entsprechend gibt es bundesweit einheitliche Handlungsempfehlungen. Die Wichtigkeit und Aktualität zum Thema Alarmierung zeigt sich aktuell auch im Zusammenhang mit dem Coronavirus in diesem Jahr.
Anlässe für eine Warnung können vielfältiger Natur sein. So können beispielsweise ein Brand, das Auftreten von radioaktiver Strahlung, aber auch Stromausfälle oder die Warnung vor Naturgefahren wie Erdbeben oder Überschwemmungen Grund für eine Alarmierung sein.
Je nach Gemeinde findet eine Überprüfung der Sirenen wöchentlich oder monatlich an einem bestimmten Tag immer um die gleiche Uhrzeit statt. Oftmals erfolgt die Alarmierung der Feuerwehr „still“ über einen Meldeempfänger, den jeder Feuerwehrangehörige mit sich führt. Oftmals bekommen Sie als Mitbürger den Feuerwehreinsatz nur im Rahmen der Alarmfahrt mit, bei der normalerweise mit Blaulicht und Sondersignal (Martinshorn) zur Einsatzstelle ausgerückt wird.
Zurück zur Bedeutung zum Sirenenalarm und der Bedeutung der verschiedenen Sirenensignale:

Fahrzeugbrand mit anschließendem Flächenbrand

Großbrand in Walpershofen hält Feuerwehren in Atem!

Der Brand einer Landwirtschaftlichen Maschine, auf einem frisch abgeernteten Feld am Rotenberg in Walpershofen, sorgte für einen stundenlangen Feuerwehr Einsatz.

Am Freitag Mittag, den 24.7.2020, um 12:22 Uhr, wurde die Freiwillige Feuerwehr Riegelsberg, mit den Löschbezirken Riegelsberg und Walpershofen, zu einem Fahrzeugbrand in die Saarbrücker Straße in Höhe des Kauflandes alarmiert. Bereits auf der Anfahrt bemerkten die Kräfte aus Walpershofen, das ein Landwirtschaftliches Fahrzeug auf einem Feld brannte und die Einsatzstelle sich in Walpershofen in der Kurzenberg Straße befand.

Der Brand hatte sich entlang des Rotenberges bereits großflächig auf einem frisch abgeernteten Feld ausgebreitet. Mehrere Landwirte waren bereits damit beschäftigt, eine noch größere Ausbreitung des Feuers zu verhindern. Die als erstes an der Einsatzstelle eingetroffene Fahrzeugbesatzung aus Walpershofen, leitete umgehend eine Brandbekämpfung mit einem Schaumrohr, mit einem Trupp unter schwerem Atemschutz, ein. Ein weiterer Trupp, begann mit dem Druckschlauch – S ein weiteres Ausbreiten des Feuers zu verhindern. Hierbei wurden sie von weiteren Kameraden der Löschbezirke Walpershofen und Riegelsberg, mit drei weiteren Wasserführenden Fahrzeugen und zwei Gerätewagen, unterstützt.

Kurze Zeit später traf auch der über Funk angeforderte Löschbezirk Mitte, der Freiwilligen Feuerwehr Heusweiler, die sich auf der Rückfahrt von einem anderen Einsatz befanden, an der Einsatzstelle ein. Der Löschzug aus Heusweiler unterstützte mit 3 zusätzlichen Wasserführenden Fahrzeugen die Kräfte aus Riegelsberg und Walpershofen.

Bis eine ca. 600 Meter lange Wasserversorgung zu den Fahrzeugen sichergestellt werden konnte, wurde zunächst ein Pendelverkehr mit zwei Löschfahrzeugen zur Einsatzstelle eingerichtet.

Da der Brand sich durch aufkommenden Wind, auf weitere Teile des Feldes ausgebreitet hatte, wurde die Einsatzstelle in zwei Abschnitte eingeteilt. Die Mannschaften vom Einsatzleitwagen der Feuerwehr Riegelsberg und des Vorausrüstwagens der Feuerwehr Heusweiler unterstützte die Einsatzleitung. Für den nur sehr schwer zugänglichen unteren Bereich des großflächigen Feldes, wurde noch zusätzlich ein spezielles, extrem Geländegängiges Waldbrand Tanklöschfahrzeug der Freiwillige Feuerwehr LB12 Malstatt-Burbach angefordert. Mit mehreren Rohren, Feuerpatschen und Hacken wurde die Brandbekämpfung weiter durchgeführt.

Schnell zeigte sich hier ein Löscherfolg und es konnte, nach rund 45 Minuten, „Feuer unter Kontrolle“ gemeldet werden. Es mussten anschließend noch umfangreiche Nachlöscharbeiten eingeleitet werden. Hierzu stand auch, ein mit 12000 Liter Wasser gefüllter Anhänger eines Landwirtes zur Verfügung. Nach gut 2,5 Stunden war der Einsatz schließlich für die Feuerwehr beendet.

Insgesamt waren die Löschbezirke Riegelsberg, Walpershofen, Heusweiler – Mitte und Saarbrücken – Malstatt / Burbach mit knapp 70 Einsatzkräften und 15 Fahrzeugen vor Ort. Der Brandinspekteur des Regionalverband Saarbrücken Tony Bender, ein Kommando der Polizei und der Ortsverband des DRK Riegelsberg / Walpershofen waren ebenfalls vor Ort. Geleitet wurde der Einsatz von Oberbrandmeister Pascal Altmayer und dem Stellv. Wehrführer Oberbrandmeister Christian Ruloff.

Über Brandursache und Schadenshöhe können von Seiten der Feuerwehr keine Angaben gemacht werden.

Ehre wem Ehre gebührt!

Karlheinz Schmidt zum Hauptbrandmeister befördert und offizielle Übernahme in die Altersabteilung.

Am Freitag den 26.06.2020, fand im Löschbezirk Riegelsberg, die diesjährige Jahreshauptversammlung statt. Aufgrund der aktuellen Corona Pandemie, erstmals als Online Sitzung. Im Anschluss an diese Hauptversammlung, erfolgte noch eine besondere Beförderung. Ein Novum in der Historie der Freiwilligen Feuerwehr Riegelsberg. Bürgermeister Klaus Häusle beförderte im beisein von Wehrführer Volker Klein und den Brandmeistern der Gemeinde Riegelsberg, Oberbrandmeister Karlheinz Schmidt zum Hauptbrandmeister. In der Historie der Feuerwehr Riegelsberg wurde bisher diese Beförderung nur für den amtierenden Wehrführer ausgesprochen. Um die Verdienste und die Arbeit von Karlheinz Schmidt zu würdigen wurde ihm diese besondere Ehrung zu Teil. Ein sichtlich bewegter und gerührter Karlheinz Schmidt bedankte sich bei den anwesenden Brandmeistern, der Wehrführung und Bürgermeister Klaus Häusle für die wunderbaren Jahre die er in seiner fast 51 Jahre andauernden Feuerwehrzeit erlebt hat. Auch an die Mannschaft, die die Sitzung dieses Mal leider nur Online verfolgen konnte, sendete Schmidt lobende und dankende Worte. Seine aktive Feuerwehrzeit endet nun offiziell am Sonntag dem 28.6.2020 an seinem 65. Geburtstag. Zwar hat er sich seinen Abschied etwas anders vorgestellt, aber er freute sich das soviele Feuerwehrangehörige seinen letzten Dienst (ebenfalls Online) und auch die etwas andere Jahreshauptversammlung daheim am Bildschirm verfolgten.

Am 28.6.2020 folgte dann aber noch Teil 2 seiner Verabschiedung. Ein Nichtsahnender Karlheinz Schmidt wurde vom Chef der Wehr, Bürgermeister Klaus Häusle und Wehrführer Volker Klein persönlich abgeholt und in das Feuerwehrgerätehaus nach Riegelsberg gebracht. Hier wartete der komplette Löschbezirk Riegelsberg auf ihren „Kalle“ um ihn, trotz Mindestabstände und Corona Pandemie, standesgemäß zu verabschieden.

Musiker Jannik Webel mit seiner Trompete und die Feuerwehrangehörigen sorgten auf dem Hof der Feuerwache für ein ordentliches Geburtstagsständchen. Es folgten dankende Worte von Klaus Häusle, Volker Klein und von Löschbezirksführer Tobias Lana. Ein sichtlich gerührter Karlheinz Schmidt bedankte sich bei „seiner Rasselbande“, wie er als Ältester im Löschbezirk gerne seine Kameradinnen und Kameraden bezeichnet. Es folgten Glückwünsche und Geschenke und ein „Konzert“ der Martinshörner. Zum Schluß spielte Jannik Webel mit der Trompete „My Way“ von Frank Sinatra. Ein würdiger Abschied für einen verdienten Feuerwehrmann!

Karlheinz Schmidt kann auf fast 51 Jahre Dienst in der Freiwilligen Feuerwehr Riegelsberg zurückblicken. Kein Feuerwehrmann in Riegelsberg konnte auf eine so lange Dienstzeit zurückblicken wie Karlheinz Schmidt. Schmidt trat am 26.7.1969 als Jugendlicher in die Jugendfeuerwehr Riegelsberg ein. Er begleitete in seiner Feuerwehrlaufbahn die Ämter als Kassenführer, „Küchenchef“, Fahrzeugwart und ist bis heute noch als Gerätewart tätig im Löschbezirk Riegelsberg. Auch wenn es darum ging Verantwortung für den Löschbezirk zu übernehmen, war Schmidt ebenfalls Jahre lang als Löschbezirksführer und stellv. Löschbezirksführer tätig. Im Laufe der Jahre wurden ihm mehrere Ehrungen zuteil. Unter anderem, wurde er mit dem Deutschen Feuerwehrehrenkreuz in Silber und dem Saarländischen Feuerwehr Ehrenzeichen in Gold gewürdigt.

Auch wenn Karlheinz Schmidt nun aus dem aktiven Feuerwehrdienst ausscheidet, wird er weiterhin die Gerätewarte unterstützen und auch sein Fachwissen im Bereich Ausbildung weitergeben.

Eine Feuerwehr Riegelsberg ohne Karlheinz Schmidt ist eben nur sehr schwer vorstellbar. Die ganze Feuerwehr Riegelsberg ist stolz auf ihren „Kalle“ , wie er liebevoll genannt wird und hofft das er noch lange seiner Feuerwehr Riegelsberg zur Verfügung steht. Die Löschbezirke wünschen ihm weiterhin viel Erfolg und vor allem ganz viel Gesundheit!

Neuer Kommando Wagen (KdoW) für die Wehrführung der Freiwilligen Feuerwehr Riegelsberg

Im April 2020 wurde bereits der neue KdoW für die Wehrführung von der Firma SFS – Saar (Bexbach) an die Freiwillige Feuerwehr Riegelsberg übergeben. Das Fahrzeug dient Wehrführer Volker Klein und seinem Stellvertreter als Führungs- und Dienstfahrzeug.

Es handelt sich hierbei um einen Ford Kuga, Baujahr 2020. Das über Allradantrieb verfügende Fahrzeug hat einen Leistungsstarken Motor von 180 PS. Das Leergewicht des Fahrzeuges beträgt 1,8 Tonnen. Der Ausbau erfolgte durch die Firma SFS – Saar aus Bexbach. Der KdoW verfügt über entsprechende Funkgeräte, Gebäudepläne und weitere Hilfsmittel für die Einsatzleitung. Desweiteren befindet sich eine Erste Hilfe Tasche, EX – Warngerät, Feuerlöscher, Beleuchtungsgerät und Materialien zur Verkehrsabsicherung auf dem Fahrzeug.

Am heutigen Sonntag, den 28.6.2020, wurde das neue Fahrzeug, durch die symbolische Schlüsselübergabe, von Bürgermeister Klaus Häusle an Wehrführer Volker Klein offiziell übergeben.

Die Feuerwehr Riegelsberg im Wandel der Zeit

Seit ein paar Wochen schon, geben wir Ihnen ein paar Einblicke auf Fotos aus unserem umfangreichen Foto Archiv.

Wir wollen Ihnen so, unsere Historie und die Veränderungen bei der Feuerwehr Riegelsberg, im Laufe der Zeit etwas erläutern.

Heute: Unsere Jugendfeuerwehr und Kinderfeuerwehr:

In beiden Löschbezirken (Riegelsberg und Walpershofen) gibt es jeweils eine Jugendfeuerwehr. Die Jugendfeuerwehr im Löschbezirk Riegelsberg wurde am 19.02.1964, unter dem damaligen Wehrführer Erich Groß, gegründet.

Der Weitblick dieser damaligen Entscheidung zeigt die heutige Bedeutung dieser Organisation für die Entwicklung und Erhaltung der Feuerwehr. Die Jugendfeuerwehren sind ein fester und wichtiger Bestandteil unser Freiwilliger Feuerwehr. Der Erfolg der Arbeit in den beiden Jugendfeuerwehren zeigt sich im heutigen Bild unserer Feuerwehr. Ungefähr 80 Prozent der heutigen Aktiven Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner stammen aus einer der beiden Jugendfeuerwehren.

Nach der Gründung 1964, wurden die ersten Jugendlichen zunächst in Riegelsberg für beide Ortsteile ausgebildet. Wehrführer Erich Groß, kümmerte sich Anfangs noch um die Ausbildung der Gruppe. Damals lag das Eintrittsalter noch bei 14 Jahren. Die Jugendlichen begannen mit einer dreijährigen Grundausbildung und wurden nach dem erfolgreichen ablegen der Leistungsspange in die Aktive Wehr übernommen. Insgesamt wurden von den 24 Gründungsmitgliedern,1967 achtzehn Jugendliche in die Aktive Feuerwehr übernommen. Ein absolut herausragender Erfolg. Bereits damals bestand aber die Arbeit in der Jugendfeuerwehr nicht nur aus Feuerwehrausbildung. Erste Hilfe, gemeinsame Aktivitäten, Zeltlager und Spiel und Spaß hatte damals ebenfalls schon einen hohen Stellenwert.

Bereits im Jahr 1970, musste aufgrund des hohen Zuspruch der Jugendfeuerwehr, schon eine 2. Gruppe gegründet werden. Ein kleiner Nachteil für die Walpershofer Jugendlichen bestand im Transport, da sie immer nach Riegelsberg gefahren werden mussten. Der Fahrdienst wurde von Löschzugführer Manfred Altpeter, Ewald Lydorf und Friedrich Jacquard organisiert. Alle drei unterstützten auch bei der Ausbildung und den Aktivitäten der Jugendlichen Erich Groß. Georg Rosar ( späterer Wehrführer ) übernahm 1981 das Amt des Jugendfeuerwehrwartes. Nach 10 Jahren gab er die Verantwortung für die Jugendfeuerwehr 1991 an Georg Steimer ab.

In den 1980er Jahren wurde das Eintrittsalter in die Jugendfeuerwehr auf 12 Jahre gesenkt. Im Jahr 1990 wurde es abermals gesenkt, dieses Mal auf 10 Jahre. Auch Mädchen wurden später erstmals aufgenommen. Dies hatte sehr bald schon zur Folge, das bereits beide Jugendgruppen in Riegelsberg an ihre Kapazitäten stießen.

Im Jahr 1987 wurde schließlich noch eine weitere Gruppe, separat im Löschbezirk Walpershofen, gebildet. Gruppenleiter in Walpershofen wurde Dietmar Albert. Es folgten Klaus – Dieter Leick (1992), Stefan Rennhof und Raschid Bouatmane (1995), Fritz Blanck (1997) und Pascal Altmayer (2000).

Im Jahr 2000 waren bereits über 40 Jugendliche aus beiden Ortsteilen in der Jugendfeuerwehr angemeldet. Aufgrund der hohen Mitgliederzahlen wurde auf initiative des Jugendbetreuer aus Walpershofen und des Löschbezirksführers aus Walpershofen, eine Gründung einer eigenen Jugendfeuerwehr vorbereitet. Im November 2002 wurde schließlich unter Wehrführer Hans-Peter Frühauf der Beschluss gefasst, in Walpershofen eine eigene Jugendfeuerwehr zu gründen. Die Anmeldung bei der Deutschen Jugendfeuerwehr erfolgte zum 01.01.2003. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde am Neujahrstag wurde die Gründung der Jugendfeuerwehr Walpershofen mit 14 Mitgliedern in der Köllertalhalle gefeiert. Aufgrund der nun zwei bestehenden Jugendfeuerwehren wurde Georg Steimer zum Gemeindejugendbeauftragten ernannt und Sascha Bayer (Riegelsberg) sowie Pascal Altmayer (Walpershofen) zu Jugendbetreuern in ihren Löschbezirken ernannt.

Im Jahr 2004 zählte die neu gegründete Jugendfeuerwehr in Walpershofen bereits 20 Mitglieder. In Riegelsberg waren es zu dieser Zeit 24. Im gleichen Jahr begann eine Freundschaft zu der Jugendfeuerwehr Kettig in Rheinland-Pfalz. Es wurden in den darauffolgenden Jahren 4 Zeltlager und ein Aufenthalt in einer Jugendherberge gemeinsam durchgeführt. Bei einem Wettkampf im Jahr 2004 in Andernach, wurde der erste Platz erreicht. An dem Wettkampf nahmen 28 Jugendfeuerwehren aus 7 Bundesländer teil. Im darauffolgenden Jahr legte man mit 3 Gruppen ( zusammen mit der Jugendfeuerwehr Heusweiler ), sehr erfolgreich die Leistungsspange der Deutschen Jugendfeuerwehr ab.

Im Jahr 2007 übergab Georg Steimer die Leitung der Jugendfeuerwehr an Matthias Martini weiter. Martini leitet bis heute noch, erfolgreich die Jugendfeuerwehr auf Gemeindeebene weiter. Aufgrund der Wahl von Pascal Altmayer zum Löschbezirksführer in Walpershofen (2009), löste Sascha Simon 2010 Pascal Altmayer als Jugendbetreuer in Walpershofen ab. Im gleichen Jahr wurde das Einstiegsalter auf 8 Jahre gesenkt. Zunächst erfolgte dies Probeweise im Löschbezirk Walpershofen, im folgenden Jahr dann auch im Löschbezirk Riegelsberg. Im Jahr 2013 feierte der Löschbezirk Walpershofen „10 Jahre Jugendfeuerwehr Walpershofen“ in der Köllertalhalle. Im Rahmen dieser Veranstaltung wurde Oliver Schneider zum neuen Jugendbetreuer in Walpershofen ernannt. Im Jahr 2014 feierte der Löschbezirk Riegelsberg das 50 jährige bestehen seiner Jugendfeuerwehr. Im gleichen Jahr wurde Florian Weber zum neuen Jugendbetreuer in Riegelsberg ernannt und löste Sascha Bayer nach über 10 Jahren ab. Desweiteren wurde 2014 ein Anhänger, der in Eigenarbeit unter der Leitung von Karlheinz Schmidt realisiert wurde, an die Jugendfeuerwehr übergeben. Aufgrund sinkender Mitgliedszahlen, bedingt durch den demografischen Wandel, wurden die Übungsabende der Jugendfeuerwehr und die meisten Aktivitäten 2015 zusammengelegt. Die Jugendfeuerwehr übt in den beiden Ortsteilen von nun an im Wechsel. Fahrten, Zeltlager und andere Aktivitäten werden ebenfalls wiederum gemeinsam durchgeführt.

Beide Jugendfeuerwehren pflegen Beziehungen zu den Nachbargemeinden. Gemeinsame Übungen, mit den anderen Köllertaler Jugendfeuerwehren, werden im Rahmen der sogenannten „Köllertalübungen“ durchgeführt. Insbesondere mit der Jugendfeuerwehr Heusweiler wird regelmäßig geübt oder wie in der Vergangenheit geschehen, gemeinsame Zeltlager durchgeführt. Alle 2 Jahre findet die Abnahme der Jugendfeuerwehr Leistungsspangen statt. Diese wird traditionell schon seit Jahrzehnten mit der Jugendfeuerwehr Heusweiler, teilweise sogar in gemischten Gruppen, vorbereitet. Sie ist, “ eine kleine Abschlussprüfung“ am Ende der Jugendfeuerwehrzeit. Sie setzt Teamgeist, Feuerwehrwissen in Theorie und Praxis sowie Sport (Staffellauf und Kugelstoßen) voraus. Die Abnahme erfolgt in einer Gruppe aus 9 Jugendlichen und bildet einen schönen Abschluss in der Jugendfeuerwehr. Mit 16 Jahren kann dann die Übernahme in die Aktive Feuerwehr erfolgen. Um die Motivation und den Ehrgeiz der Kinder und Jugendlichen zu erhöhen, wurde für die jüngeren Mitglieder die Jugendflamme entwickelt. Diese gibt es in 3 Stufen für die unterschiedliche Altersgruppen in der Jugendfeuerwehr. So können bereits die kleinsten der Jugendfeuerwehr (8-10 Jahre) eine kleine Auszeichnung und eine Urkunde erhalten für erfolgreich gelöste Aufgaben, aus dem Bereich Geschicklichkeit, Brandschutzerziehung und Feuerwehr.

Mitmachen in der Jugendfeuerwehr können alle Kinder und Jugendliche zwischen 8 und 16 Jahren. Mitzubringen sind lediglich Interesse und Spaß an der Feuerwehr. Eine Übungsuniform wird durch die Gemeinde kostenlos gestellt. Die Treffen der Jugendfeuerwehr finden alle 14 Tage statt. Neben einer Altersgerechten Feuerwehrausbildung, sorgen Fahrten, Zeltlager, Basteln und vieles mehr für Abwechslung. Weitere Infos gibt es unter der Rubrik Jugendfeuerwehr unter: www.ff-riegelsberg.de oder auf der Facebook Seite der Jugendfeuerwehr Riegelsberg | Freiw. Feuerwehr Riegelsberg.

Auf die Initiative vom ehemaligen Wehrführer Gerhard Kaiser, wurde 2014 die Idee, zur Gründung einer Kinderfeuerwehr, in die Tat umgesetzt. Leider verstarb Gerhard Kaiser am 1.5.2014, plötzlich und unerwartet im Alter von erst 52 Jahren. Die Gründung der Kinderfeuerwehr wurde schließlich auf seine Initiative und Idee am 7.9.2014, im Rahmen der Jahreshauptübung in Walpershofen, vollzogen. Nicole-, Chantal- und Patricia Reuter, Sandra- und Daniela Kaiser ( Witwe und Tochter von Gerhard Kaiser), Rolf Weber, Stephanie Hewener, Carolin Brück, Pascal Altmayer und Volker Klein fungierten als Betreuer. Zum Leiter der Kinderfeuerwehr wurde Matthias Martini bestellt. Im ersten Jahr wurde das Team sogar von einer Kraft der KiTa Walpershofen pädagogisch unterstützt. Insbesondere das Engagement von Sandra- und Daniela Kaiser, soll an dieser Stelle separat Erwähnung finden. Ihr verstorbener Mann/Vater Gerhard wäre sehr stolz auf beide gewesen.

Die Kinderfeuerwehr bietet Kindern ab 6 Jahren die Möglichkeit, spielerisch die Arbeit der Feuerwehr kennenzulernen. Die jüngste Abteilung der Feuerwehr Riegelsberg bietet jedem Kind eine spannende, abwechslungsreiche und lehrreiche Freizeitaktivität. Neben Besichtigungen und Ausflügen in die Natur, stehen an erster Stelle Bewegung, Spiel – und insbesondere Spaß. Natürlich werden den Kindern auch feuerwehrbezogene Themen, wie das Verhalten im Brandfall, das Absetzen eines Notrufes und weitere spannende Themen vermittelt. Die Kinder in der Kinderfeuerwehr Gruppe werden von pädagogisch ausgebildeten Kräften der Feuerwehr und weiteren ehrenamtlichen Kräften außerhalb der Feuerwehr betreut. So werden die Themen Kindgerecht vermittelt. In der Regel werden die Kinder dann mit 8 Jahren in die Jugendfeuerwehr aufgenommen. Die Kinderfeuerwehr ist fest im Gerätehaus in Walpershofen beheimatet. Es gibt hier auch einen eigenen Raum für die Kinderfeuerwehr. Im Regionalverband Saarbrücken gibt es nur noch in Friedrichsthal eine weitere Kinderfeuerwehr. Deswegen werden auch Kinder außerhalb der Gemeinde aufgenommen.

In der heutigen Zeit ist es nicht immer leicht für die Feuerwehr, bei dem großen Freizeitangebot, genügend Jugendliche und Kinder zu begeistern für die Feuerwehr. Die Zeit der Wartelisten für die Jugendfeuerwehren sind leider lange vorbei. Der demografische Wandel macht der Feuerwehr im Jugendbereich etwas zu schaffen. Wie wichtig die Jugendfeuerwehren für den Erhalt der Feuerwehren sind, zeigt der Blick in die Statistiken. Bleibt zu hoffen das immer genügend Kinder und Jugendliche den Weg zur Feuerwehr einschlagen. Teamgeist, Moderne Technik und Ausrüstung, Abenteuer und Spaß sind in jedem Fall garantiert!

Damals wie heute, arbeiten wir stets nach unserem Wahlspruch:

Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr!